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Religion und Ethik

Ein ganzheitliches Bildungsverständnis schließt religiöse Bildung und ethische Orientierung mit ein. Unsere Einrichtung ist von christlichen Werten getragen und steht Familien aller Konfessionen offen.

 

Die Vermittlung eines gelebten katholischen Glaubens sehen wir als einen weiteren bedeutenden Teil einer ausgewogenen Persönlichkeitsbildung.

 

Religiöse Themen und Fragen aus dem Erfahrungsbereich der Kinder werden aufgegriffen und mit den Kindern besprochen und aufgearbeitet. So werden die in unserem Kulturkreis üblichen christlichen Kirchenfeste, mit der entsprechenden Vorbereitung, gemeinsam gefeiert. In Freiheit und mit Spaß, durch Lieder und Geschichten wird der Kontakt zur Religion im Alltag hergestellt.

 

Interreligiöse/ethische Erziehung will die weltanschaulischen Prägungen aller Kinder kennen, achten und ihre Unterschiedlichkeiten respektvoll wahrnehmen. Kinder kommen mit diversen Werten in Kontakt und können so ihren eigenen  Standpunkt finden, insbesondere zu Themen  wie Achtung, Akzeptanz, Toleranz und Solidarität.

 

Schon Maria Montessori erkannte, dass Kinder eine natürliche Religiosität haben und vertiefen wollen. Diesem Bedürfnis wollen wir uns in unserer Einrichtung annehmen, damit das Kind seine seelische Zufriedenheit und geistige Ausgeglichenheit finden kann. 

 

Zur sozialethischen Bildung gehört es  auch,  die Umgangsformen und den Wert der Gemeinschaft zu schätzen. Das Gruppenleben in der KiTa ist eine erste Übungsplattform, richtig mit Konflikten umzugehen. Daher bringen wir den Kindern bei, eigene Emotionen und die anderer wahrzunehmen  sowie Verantwortungsbewusstsein gegenüber sich selbst und anderen zu entwickeln.

 

Die Altersmischung trägt zum sozialen Lernen bei. Jedes neue Kind muss seinen Platz und seine Rolle in der Gruppe finden. Auch die älteren Kinder knüpfen neue Kontakte. Neue Verantwortungsbereiche und Aufgaben bieten die Chance der Weiterentwicklung.

 

Ein Aspekt der sozialen und emotionalen Kompetenz beinhaltet, das Selbstbewusstsein der Kinder zu wecken. Dieses kann durch  Partizipation gestärkt und geschützt werden Auf diese Weise  reifen die Kinder zu festen Persönlichkeiten heran. 

 

Auf diesem Bewußtsein fußt unser Bemühen, die Kinder bei Entscheidungen, die ihre Person betreffen, altersentsprechend mit einzubeziehen. Wir geben ihnen den Raum, in dem sie sich gefahrlos bewegen und entwickeln können.

 

Partizipation heißt auch, Regeln (oder Wünsche anderer Kinder) zu respektieren und/oder Kompromisse zu finden.

 

Unser Motto ist: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ Aus diesem Grund ist in unserer Einrichtung die Wertschätzung aller Beteiligten im Kindergarten (Eltern, Kinder, Mitarbeiter, hauswirtschaftliche Kräfte und sonstiges Personal) ein  wesentliches Merkmal.